„Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Freihandelsabkommen“

Unter diesem Motto startete um 12 Uhr die Großdemo gegen CETA und TTIP auf dem Odeonsplatz in München.

Weder strömender Regen noch andere Events wie die Wiesn-Eröffnung hielten ca. 25.000 Münchner davon ab, sich der Demo gegen die geplanten Freihandelsabkommen CETA und TTIP anzuschließen. Die Kundgebung auf dem Odeonsplatz konnte man nur über Videowände verfolgen – die Ludwigstraße war bis zum Siegestor ein einziges Menschenmeer. Und natürlich hat sich auch die SPD Wörthsee auf den Weg gemacht, um an der Demo teilzunehmen. Weiterlesen

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Umgehungsstraße Weßling – kurz vor der Fertigstellung

Mit der Inbetriebnahme der Umgehungsstraße (voraussichtlich im Oktober 2016) wird die Gefährdung für das Wörthseer Trinkwasser leider Realität. Zwar konnte die AWA Ammersee, unser Trinkwasserversorger, erreichen, dass eine Grundwassermessstelle errichtet wurde (siehe Artikel unserer Bürgermeisterin), das kann aber nicht verhindern, dass das Oberflächenwasser mit nahezu allen Verschmutzungen über die unten abgebildete Sickergrube zeitnah in das Grundwasser gelangen wird. Weiterlesen

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Umgehungsstraße Weßling und kein Ende

Laut Schreiben vom 3. Juni 2015 hat das Landratsamt Starnberg eine Ausnahmegenehmigung von der Verordnung des Landratsamtes Starnberg über das Wasserschutzgebiet „Wörthsee (Brunnen III)“, genannt Schluifeld, erteilt. Anlass war ein Antragsschreiben sowohl von der Deutschen Telekom Technik GmbH vom 8. Mai 2015 als auch von der Firma Strobl, Straßen und Tiefbau aus Andechs vom 7.Mai 2015.

Diese Genehmigung sollte die Durchführung einer Spülbohrung zur Tieferlegung der Telekom-Kabel für die Baumaßnahme Brückenbau (S-Bahn) im Zuge der Westumfahrung Weßling ermöglichen. Mit dieser Maßnahme sollten die Kabel auf einer Länge von 125 m in einer Tiefe von circa 15 bis 20 Metern verlegt werden. In seiner Genehmigung beruft sich das LRA darauf, dass eine Verweigerung der Genehmigung eine unbillige Härte bedeuten würde und dass das Gemeinwohl der Genehmigung nicht entgegenstehe.

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Umgehungsstraße führt zu keiner wesentlichen Beruhigung der Weßlinger Hauptstraße

Was soll man zu dem Bericht in der SZ vom 17. März 2016 als Wörthseer Bürger sagen?
Dass man es schon die ganze Zeit gebetsmühlenartig prophezeit hat? Haben die Weßlinger allen Ernstes gedacht, sie könnten die viel befahrene Straße durch ihre Ortsmitte in eine Spielstraße verwandeln? Weiterlesen

Nach dem Bürgerentscheid ist vor dem Bürgerentscheid

Am 9. Februar 2014 haben sich 54,5 Prozent der Wörthseer Bürger gegen die geplante Ansiedlung des Aldi-Logistikzentrums am Ziegelstadel in Wörthsee-Etterschlag entschieden (bei einer Wahlbeteiligung von 70 %). Da ein Bürgerentscheid leider nur für ein Jahr bindend ist, plant die CSU Wörthsee, Aldi noch einmal eine Chance zu geben und hat durchgesetzt, dass der Aldi-Manager Michael Klöter nach Wörthsee eingeladen wird. Weiterlesen

Standort für die erste Container-Anlage gefunden

Im Frühjahr 2016 werden 15o Flüchtlinge in einer Container-Anlage in Etterschlag Platz finden. Vor wenigen Tagen hat ein Landwirt aus Etterschlag den Pachtvertrag mit dem Landratsamt unterschrieben. In der  Gemeinderatssitzung Anfang nächsten Jahres wird noch über das Einvernehmen der Gemeinde zum Bauantrag abgestimmt, dann können die Planungen Gestalt annehmen. Im Mai/Juni können die Flüchtlinge dann einziehen. Weiterlesen

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Umgehungsstraße Weßling – unser Trinkwasser ist in Gefahr

Jeder, der in den letzten Monaten mit der S-Bahn nach München gefahren ist, hat die Baufortschritte der Umgehungsstraße Weßling und die damit verbundene immense Umweltzerstörung bemerkt. Was jedoch nicht ohne Weiteres zu sehen ist, ist die Gefahr für unser Trinkwasser, das wir zum großen Teil aus dem Brunnen beziehen, dessen Einzugsbereich auch direkt unter der Umgehungsstraße liegt. Weiterlesen

Nahversorgung in Wörthsee … eine Lösung in Sicht?

Wir alle wünschen uns eine Verbesserung der Nahversorgung in Wörthsee. Seit der Schließung der Tengelmann-Filiale vor fast drei Jahren ist unsere Gemeinde im Hinblick auf die Einkaufsmöglichkeiten nicht mehr genügend versorgt. Eine von der Gemeinde in Auftrag gegebene Studie hat bewiesen, dass in Wörthsee eine ausreichende Kaufkraft für zwei Vollsortimenter und einen Dorfladen mit regionalen und Bioprodukten vorhanden ist. Weiterlesen

Asyl in Wörthsee – wie geht es weiter?

Als im April 2014 die ersten elf Asylbewerber aus Nigeria ins Alte Rathaus an der Hauptstraße einzogen, war Wörthsee eine der ersten Gemeinden im Landkreis Starnberg, die Asylbewerber aufnahm. Inzwischen leben in dem Gebäude 25 nigerianische Flüchtlinge. Doch die Wohnbedingungen sind alles andere als akzeptabel. Schimmel hat sich so stark ausgebreitet, dass ein weiterer Aufenthalt gesundheitsschädlich ist.
Elizabeth, die alleinerziehende Mutter mit vier Kindern, hat zum Glück eine Unterkunft in Steinebach gefunden, doch für die anderen heißt es am 22.12. Abschied nehmen und ins Containerdorf nach Inning ziehen.
Im April 2015 zogen fünf junge Asylbewerber aus dem Irak in eine 2-Zimmer-Wohnung in Etterschlag. Sie sind inzwischen schon alle anerkannte Flüchtlinge mit Bleiberecht. Bei den Nigerianern zieht sich das Asylverfahren dagegen extrem in die Länge. Weiterlesen

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TTIP – die unterschätzte Gefahr

Viele meinen, die Flüchtlinge oder Terrorismus seien derzeit unsere größten Probleme.

Tatsächlich sind aber nach wie vor die unschuldig klingenden Freihandelsabkommen CETA und TTIP die größten Gefahren für unsere Demokratie. CETA, das Abkommen der EU mit Kanada, das fertig verhandelt zur Ratifizierung ansteht, und TTIP, das derzeit unter absurder Geheimhaltung mit den USA verhandelt wird, enthalten einerseits Regeln zur Abschaffung von Handelshemmnissen, gegen die grundsätzlich keine Einwendungen bestehen, lediglich in einigen allerdings wichtigen Details muss hier nachreguliert werden. Deutschland ist als Exportnation ebenso wie die gesamte EU an verbesserten Marktzugängen interessiert.
Andererseits enthalten beide Freihandelsabkommen einen sogenannten Investorenschutz, auch dies ein teuflisch harmlos klingender Begriff, der verbergen soll, was für die Demokratien in Nordamerika und Europa der größte Eingriff in demokratische Rechte und die Demokratie an sich seit 1945 bedeuten würde. Weiterlesen