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Das erste Jahr ist um: Unsere Bürgermeisterin zieht Bilanz

Ein Jahr nach meinem Amtsantritt besuchte ich auch heute wieder die Maifeiern in Walchstadt und Etterschlag, um beim Maibaum-Aufstellen zuzuschauen. Mit einem Unterschied, es war kalt und regnerisch. Der strömende Regen konnte die Verantwortlichen nicht davon abhalten, ihren nass geregneten Maibaum aufzustellen. Nicht ganz ungefährlich, wie der umgekippte Maibaum in Hochstadt bewies. Die Beteiligten machten sich konzentriert ans Werk und beide Bäume ragen seit heute geschmückt in den Himmel. Tradition ist Tradition und wer ko, der ko!

Ein Jahr ist um und auch wenn ich mich auf meiner Homepage nicht oft gemeldet habe, so ist doch einiges vorangegangen.

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Windkraft: Der Gemeinderat bleibt bei seiner Entscheidung für den Flächennutzungsplan

Der SPD Ortsverein Wörthsee begrüßt die gestrige Entscheidung des Gemeinderats, die die Interessen der Etterschlager und Walchstädter Bürger sichert.

Diese Entscheidung garantiert den Erhalt des Flächennutzungsplans, der einen Mindestabstand von Windrädern zur Wohnbebauung von 1.000 m vorsieht. Hätte sich der Gemeinderat für den CSU-Antrag und somit für die 10-H-Regel ausgesprochen, wäre in jedem Fall der Flächennutzungsplan mit seinen Schutzregelungen entfallen. Bei der zu erwartenden Aufhebung des 10-H-Gesetzes durch das Verfassungsgericht, was alle ernst zu nehmenden Verfssungsrechtler für richtig halten, wären die Etterschlager Bürger schutzlos dagestanden.

Arthur Schnorfeil

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Mit Brachialgewalt zum „Ziel“

Am kommenden Montag ist es also so weit: Der Weßlinger Bürgermeister Muther nimmt den Spatenstich für die Umgehungsstraße Weßling vor. Dazu hat er unsere Bürgermeisterin wohlweislich gar nicht erst eingeladen. In der Presse war zu lesen, dass er den Termin nicht „an die große Glocke hängen“ will, damit keine Gegendemonstration stattfindet. Wer sich die Aktion gerne aus der Nähe anschauen möchte:  Sie findet um 10 Uhr auf Höhe des Weßlinger Sportplatzes statt, also an der Stelle, an der der zukünftige Kreisel den Verkehr aus Richtung Herrsching auf die AB-Auffahrt Wörthsee leiten soll.

Für das Wörthseer Trinkwasser wird es richtig gefährlich, wenn für die Unterführung tatsächlich nicht, wie genehmigt und behauptet, nur auf 6,20 m Tiefe gegraben wird. Die Grundwasserschicht in diesem Gebiet liegt etwas tiefer als 9 m. Die Gemeinde Weßling hat ja in diesem Gebiet schon deutlich tiefere Probebohrungen durchgeführt. Auch ohne diesen Hinweis wäre es mehr als zweifelhaft, dass man ein Unterführungsbauwerk mit einer Gesamthöhe von nur ca. 6 m bauen kann. Die Gemeinde Wörthsee hat einen Hydrogeologen zur fortlaufenden Überwachung beauftragt. Dies erscheint auch dringend notwendig, da die Gemeinde Weßling offenbar nicht nur Trinkwasserschutz klein schreibt, sondern, wie man von Umweltschützern hört, auch Natur- und Artenschutz missachtet. Hier sollen ohne Rücksicht auf Verluste Fakten geschaffen werden.

Am 27. Februar sollten die Wurzelstockrodungen im nördlichen Bereich abgeschlossen sein, um die Zauneidechsen nicht zu gefährden. Tatsächlich wurden die Rodungsarbeiten bis weit in den März fortgesetzt, wie der Bund Naturschutz dokumentiert hat.
Ab dem 3. März hatte die Amphibienwanderung begonnen, bis zum 7. März wurden Wurzelstöcke, in denen sich Kröten befunden hatten, gerodet und geschreddert, ohne die Tiere händisch herauszunehmen, wie es vorgesehen war.

Wir werden den Fortgang der Arbeiten an der Umgehungsstraße weiter im Auge behalten.

Beate Schnorfeil

Der Ortsverein Wörthsee wünscht ganz gute Besserung!

Mit Bestürzung haben wir heute gehört, dass unsere Bürgermeisterin Christel Muggenthal heute beim Skilanglauf schwer gestürzt ist. Zusammen mit ihrem Mann Ingo ist sie seit dem Wochenende im Bayerischen Wald, um sich ein paar Tage zu erholen.

Nach einem schweren Sturz wurde Christel heute im Kreiskrankenhaus Zwiesel operiert. Wir drücken ihr ganz fest die Daumen, dass sie bald wieder auf den Beinen ist. Am Wochenende wollte sie ihren 60. Geburtstag feiern – das werden wir natürlich mir ihr zusammen nachholen, sobald sie wieder fit ist.

Arthur Schnorfeil, 1. Vorsitzender SPD Ortsverein Wörthsee

Politischer Aschermittwoch in Leutstetten mit Nepo Fitz

Traditionsgemäß lädt die SPD Starnberg auch heuer wieder zum politischen Aschermittwoch ein:

am Mittwoch, 18. Februar 2015, um 18.30 Uhr im Theater der Schlossgaststätte Leutstetten. Den kulturellen Teil übernimmt in diesem Jahr de bekannte Kabarettist und Künstler

Nepo Fitz.

Mit einem Auszug aus seinem Programm „Brunftzeit“. Nepo fitz ist endlich Mann geworden und endlich – so glaubt er – bereit für den bayerischen 10-Punkte-Lebensplan: Schule, Abschluss, Studium, Beruf, Karriere, Heirat, Haus, Hund, Kind, Tod.
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Mut(her)willige Naturzerstörung in vollem Gang

Alle, die ihre Spazier- oder Joggingrunden zwischen dem Wörthseer Golfplatz und der Mitterwies drehen, trauten in den vergangenen 10 Tagen sicher ihren Augen nicht: Freie Sicht schon nach wenigen Metern bis nach Weßling! Alles abgeholzt, Kahlschlag … kein schöner Anblick. Weiterlesen

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Situation der Flüchtlinge – global und lokal

Vor  ca 50  Zuhörern berichteten Flüchtlingshelfer über ihre Arbeit: Hans Haslberger (Mitte) aus Gauting, der im Verein Orienthelfer e.V. von seiner Arbeit vor Ort in Syrien und im Libanon erzählte, Franziska Sperr (rechts), die beim PEN-Deutschland das Programm “Writers in Exil” betreut, und Beate Schnorfeil und Elli Unverdross,  die in Wörthsee seit einem Jahr 20 Asylbewerbern aus Nigeria helfen, in der neuen Heimat zurecht zu kommen.

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Protestaktion gegen die Umfahrungsstraße Weßling

Der Bund Naturschutz wir die morgige Gemeinderatssitzung in Weßling für eine Protestaktion gegen die geplante Umgehungsstraße nutzen und bittet alle, denen unsere Landschaft und unser Trinkwasser am Herzen liegen, sich zu beteiligen:
Am 20.01.2015 um 19 Uhr vor dem Weßlinger Rathaus (Gautinger Str. 17, 82234 Weßling).
Der BN hat außerdem eine Resolution (+ Ergänzung) für den Weßlinger Bürgermeister und die Gemeinderäte verfasst. Auch hier werden Interessierte gebeten, zu unterschreiben.

29.01.15 19:30 Die Not der Flüchtlinge – wie können wir helfen?

Durch die derzeitige politische Lage bekommt die Veranstaltung der SPD Berg (29.01.15, 19:30 Berg/Farchach, bei “Müller’s”, Jägerberg 20) eine neue Aktualität. Franziska Sperr aus Berg, zuständig im PEN für verfolgte Schriftsteller, berichtet über Autoren und Journalisten, die nicht vom Grundrecht der Meinungs- und Pressefreiheit  profitieren können und in ihren Ländern verfolgt und an der Ausübung ihres Berufes gehindert werden. Hans Haslberger  aus Gauting von  Orienthelfer e.V. berichtet über die Hilfe vor Ort. So hat er selbst schon bei uns ausrangierte Nutzfahrzeuge und Feuerwehrautos nach Syrien und den Libanon überführt.

Und unsere Wörthseer Asylhelferin Nummer 1, Elli Unverdross, berichtet über ihre Erfahrungen mit den Flüchtlingen aus Nigeria, was sie wirklich brauchen, welche Probleme sie haben und vor welchen Schwierigkeiten die ehrenamtlichen Helfer stehen.

Neujahrsrede der Bürgermeisterin Christel Muggenthal

Am 15. Januar 2015 lud Christel Muggenthal traditionsgemäß Wörthseer Bürger, die sich in der Gemeinde ehrenamtlich engagieren, ins Rathaus ein.
Die Neujahrsrede der Bürgermeisterin kann hier nachgelesen werden:
„Ein ereignisreiches Jahr 2014 liegt hinter uns! Wer ein erfolgreiches und glückliches Jahr hinter sich hat, freut sich auf das vor ihm liegende Jahr. Wer ein unerfreuliches Jahr hinter sich hat, freut sich erst recht auf das kommende Jahr, denn es kann ja nur besser werden …

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