Beiträge

,

Umgehungsstraße Weßling – kurz vor der Fertigstellung

Mit der Inbetriebnahme der Umgehungsstraße (voraussichtlich im Oktober 2016) wird die Gefährdung für das Wörthseer Trinkwasser leider Realität. Zwar konnte die AWA Ammersee, unser Trinkwasserversorger, erreichen, dass eine Grundwassermessstelle errichtet wurde (siehe Artikel unserer Bürgermeisterin), das kann aber nicht verhindern, dass das Oberflächenwasser mit nahezu allen Verschmutzungen über die unten abgebildete Sickergrube zeitnah in das Grundwasser gelangen wird. Weiterlesen

, ,

Umgehungsstraße Weßling und kein Ende

Laut Schreiben vom 3. Juni 2015 hat das Landratsamt Starnberg eine Ausnahmegenehmigung von der Verordnung des Landratsamtes Starnberg über das Wasserschutzgebiet „Wörthsee (Brunnen III)“, genannt Schluifeld, erteilt. Anlass war ein Antragsschreiben sowohl von der Deutschen Telekom Technik GmbH vom 8. Mai 2015 als auch von der Firma Strobl, Straßen und Tiefbau aus Andechs vom 7.Mai 2015.

Diese Genehmigung sollte die Durchführung einer Spülbohrung zur Tieferlegung der Telekom-Kabel für die Baumaßnahme Brückenbau (S-Bahn) im Zuge der Westumfahrung Weßling ermöglichen. Mit dieser Maßnahme sollten die Kabel auf einer Länge von 125 m in einer Tiefe von circa 15 bis 20 Metern verlegt werden. In seiner Genehmigung beruft sich das LRA darauf, dass eine Verweigerung der Genehmigung eine unbillige Härte bedeuten würde und dass das Gemeinwohl der Genehmigung nicht entgegenstehe.

Weiterlesen auf http://christel-muggenthal.de/umgehungsstrasse-wessling-und-kein-ende/

,

Umgehungsstraße führt zu keiner wesentlichen Beruhigung der Weßlinger Hauptstraße

Was soll man zu dem Bericht in der SZ vom 17. März 2016 als Wörthseer Bürger sagen?
Dass man es schon die ganze Zeit gebetsmühlenartig prophezeit hat? Haben die Weßlinger allen Ernstes gedacht, sie könnten die viel befahrene Straße durch ihre Ortsmitte in eine Spielstraße verwandeln? Weiterlesen

,

Umgehungsstraße Weßling – unser Trinkwasser ist in Gefahr

Jeder, der in den letzten Monaten mit der S-Bahn nach München gefahren ist, hat die Baufortschritte der Umgehungsstraße Weßling und die damit verbundene immense Umweltzerstörung bemerkt. Was jedoch nicht ohne Weiteres zu sehen ist, ist die Gefahr für unser Trinkwasser, das wir zum großen Teil aus dem Brunnen beziehen, dessen Einzugsbereich auch direkt unter der Umgehungsstraße liegt. Weiterlesen

,

Mit Brachialgewalt zum „Ziel“

Am kommenden Montag ist es also so weit: Der Weßlinger Bürgermeister Muther nimmt den Spatenstich für die Umgehungsstraße Weßling vor. Dazu hat er unsere Bürgermeisterin wohlweislich gar nicht erst eingeladen. In der Presse war zu lesen, dass er den Termin nicht „an die große Glocke hängen“ will, damit keine Gegendemonstration stattfindet. Wer sich die Aktion gerne aus der Nähe anschauen möchte:  Sie findet um 10 Uhr auf Höhe des Weßlinger Sportplatzes statt, also an der Stelle, an der der zukünftige Kreisel den Verkehr aus Richtung Herrsching auf die AB-Auffahrt Wörthsee leiten soll.

Für das Wörthseer Trinkwasser wird es richtig gefährlich, wenn für die Unterführung tatsächlich nicht, wie genehmigt und behauptet, nur auf 6,20 m Tiefe gegraben wird. Die Grundwasserschicht in diesem Gebiet liegt etwas tiefer als 9 m. Die Gemeinde Weßling hat ja in diesem Gebiet schon deutlich tiefere Probebohrungen durchgeführt. Auch ohne diesen Hinweis wäre es mehr als zweifelhaft, dass man ein Unterführungsbauwerk mit einer Gesamthöhe von nur ca. 6 m bauen kann. Die Gemeinde Wörthsee hat einen Hydrogeologen zur fortlaufenden Überwachung beauftragt. Dies erscheint auch dringend notwendig, da die Gemeinde Weßling offenbar nicht nur Trinkwasserschutz klein schreibt, sondern, wie man von Umweltschützern hört, auch Natur- und Artenschutz missachtet. Hier sollen ohne Rücksicht auf Verluste Fakten geschaffen werden.

Am 27. Februar sollten die Wurzelstockrodungen im nördlichen Bereich abgeschlossen sein, um die Zauneidechsen nicht zu gefährden. Tatsächlich wurden die Rodungsarbeiten bis weit in den März fortgesetzt, wie der Bund Naturschutz dokumentiert hat.
Ab dem 3. März hatte die Amphibienwanderung begonnen, bis zum 7. März wurden Wurzelstöcke, in denen sich Kröten befunden hatten, gerodet und geschreddert, ohne die Tiere händisch herauszunehmen, wie es vorgesehen war.

Wir werden den Fortgang der Arbeiten an der Umgehungsstraße weiter im Auge behalten.

Beate Schnorfeil

Mut(her)willige Naturzerstörung in vollem Gang

Alle, die ihre Spazier- oder Joggingrunden zwischen dem Wörthseer Golfplatz und der Mitterwies drehen, trauten in den vergangenen 10 Tagen sicher ihren Augen nicht: Freie Sicht schon nach wenigen Metern bis nach Weßling! Alles abgeholzt, Kahlschlag … kein schöner Anblick. Weiterlesen

Protestaktion gegen die Umfahrungsstraße Weßling

Der Bund Naturschutz wir die morgige Gemeinderatssitzung in Weßling für eine Protestaktion gegen die geplante Umgehungsstraße nutzen und bittet alle, denen unsere Landschaft und unser Trinkwasser am Herzen liegen, sich zu beteiligen:
Am 20.01.2015 um 19 Uhr vor dem Weßlinger Rathaus (Gautinger Str. 17, 82234 Weßling).
Der BN hat außerdem eine Resolution (+ Ergänzung) für den Weßlinger Bürgermeister und die Gemeinderäte verfasst. Auch hier werden Interessierte gebeten, zu unterschreiben.

,

Demo-Wanderung entlang der geplanten Umgehungsstraße

Am Dienstag, den 6. Januar 2015 veranstaltet der Bund Naturschutz, Ortsgruppen Weßling und Wörthsee, eine Wanderung entlang der Trasse der geplanten Umgehungsstraße von Weßling nach Wörthsee. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Sportplatz Weßling (Meilinger Weg 24).

Die Ortsgruppe Wörthsee unter Leitung des Vorsitzenden Kurt Heine ruft zu einer Demo auf dem Wörthseer Grundstück Mitterwiese auf. Dort wird es gegen 14 Uhr verschiedene Kundgebungen, u.a. der Wörthseer Bürgermeisterin Christel Muggenthal, geben.

Die SPD Wörthsee schließt sich selbstverständlich an und bittet alle, die für den Erhalt unserer Natur und für den Schutz unseres Trinkwassers eintreten wollen, mitzumachen!

 

Mit der Brechstange zum Ziel?

Weßling will Grundstück auf Wörthseer Flur enteignen lassen
Mit Erstaunen mussten die Wörthseer der Presse vom 31.7.2014 entnehmen, dass der Weßlinger Bürgermeister Muther in den nächsten Tagen einen Antrag auf Enteignung eines Grundstücks der geplanten Umgehungsstraße stellen wird.
Bürgermeister Muther hat dabei offensichtlich sowohl der Presse als auch dem Gemeindetag verschwiegen, dass der Gemeinderat Wörthsee zurzeit gar nicht in der Lage ist, über den Kaufwunsch zu entscheiden. Weiterlesen