,

Umfrage zur Nahversorgung in Wörthsee

Seit 14 Monaten ist der Tengelmann in der Etterschlager Straße geschlossen, derzeit haben die Wörthseer nur noch die Möglichkeit, beim Edeka in Waldbrunn oder beim Lebensmittel Polz in Walchstadt einzukaufen, wenn sie einen Laden mit einem größeren Angebot suchen. Für Auinger und viele Steinebacher ist ein Einkaufen ohne Auto nahezu unmöglich.

Vor der Suche nach dem idealen Standort sollte zuerst diskutiert werden, welche Art von Nahversorger am besten passt.
Bitte höchstens zwei auswählen.

Die Nahversorgung lässt in Wörthsee zu wünschen übrig. Was wäre dringend nötig?

View Results

Loading ... Loading ...
21 Kommentare
  1. Ulrich
    Ulrich says:

    Ein weiterer Vollsortimenter wäre eben genau das. Ein weiterer. Da schon einer in erreichbarer Nähe ist (laut Google Maps ist der Edeka genau 1km vom ursprünglichen Tengelmann entfernt) ist das Angebot ja schon gedeckt.

    Regionale Produkte und fair bepreiste Lebensmittel sind unterstützenswert und passen mit dem Konzept eines Tante-Emma Ladens oder Biogeschäfts deutlich besser zusammen.

    Sehr gut könnte ich mir auch eine an das zukünftige Geschäft anschließende oder integrierte Foodcooperative vorstellen, die eine Alternative zum Modell „Supermarkt“ darstellt. In einer Foodcoop wird der direkte Handel mit Anbietern regionaler Produkte und ökologischer und solidarischer Landwirtschaft unterstützt. Ganz nach dem inspirierenden Vorbild von Transition Towns auch in Deutschland (Erfurt, Regensburg, Halle – http://www.transition-regensburg.de/).

    Lieben Gruß,
    Ulrich

    Antworten
  2. Beate Schnorfeil
    Beate Schnorfeil says:

    Ulrich liegt mit seiner Vermutung richtig. Das war auch der Grund, warum die Tengelmannfiliale schließen musste: Der Umsatz ging zurück, als Edeka kam und die gleichen Produkte in größerer Auswahl angeboten hat.
    Ein neuer Nahversorger darf nicht nur einfach ein direkter Konkurrent sein, er muss etwas anderes bieten. Ein Dorfladen, der als Genossenschaftsmodell aufgezogen ist, hat vielleicht eine größere Überlebenschance als ein kleiner Supermarkt. Denn die Bürger, die das Modell mit einer Finanzeinlage unterstützt haben und damit am Gewinn beteiligt sind, kaufen selbst dann natürlich auch dort ein, um den Umsatz zu steigern. Es gibt ja einige Beispiele (Gemeinden in der Größe wie Wörthsee), wo das gut funktioniert: großer Supermarkt plus Dorfladen.

    Antworten
  3. Philip
    Philip says:

    Bevor man sich Gedanken über die Besetzung von Nischen z.B. mit einem Bio-, Tante-Emma, Dorf- oder Feinkostladen macht muss die Deckung des Grundbedarfs garantiert sein. Dies erfolgt am besten durch Ansiedelung eines Discounters wie Norma, Penny, Lidl oder Aldi. Das ist völlig losgelöst von der Frage, ob der Einzelne dort einkaufen will oder nicht. Das entscheiden schließlich Angebot und Nachfrage, sprich der Verbraucher. Persönlich finde ich es ökologisch viel bedenklicher für den Einkauf im Discounter etliche Kilometer im Auto zurück legen zu müssen. Und nicht jeder möchte sich schließlich Bio-Feinkost-Eier zum Stückpreis von 5 Euro leisten.

    Antworten
  4. HP
    HP says:

    jetzt mal ehrlich:
    Kann man denn mit dem existierenden Vollsortimenter (EDEKA) wirklich zufrieden sein?
    Ich bin es definitiv nicht!
    Immer wenn man mal in anderen Supermärkten, wie z.B. AEZ-Buchenau oder REWE-Eching einkauft, dann wird einem wieder (schmerzlich) bewusst, wie beschränkt das Angebot (Fleisch/Wurst/Käse – Obst/Gemüse etc. —> Qualität, Vielfalt und Frische) im hiesigen Vollsortimenter ist.

    Antworten
  5. Gabriele
    Gabriele says:

    Edeka hat echte miese Qualität, ein vernünftiger Bioladen/Bauernladen wäre das Richtige, so wie zum Beispiel die Konradhofläden in München.

    Antworten
  6. Ludwig Macher
    Ludwig Macher says:

    Ein weiterer Bioladen wäre zuviel. Es gibt den Perser am Rathaus.
    Ein Tante-Emma Dorfladen rentiert sich wohl nicht.
    Ein Discounter ist zwar preiswert, aber da fehlt es wohl bei vielen Waren an der Qualität.
    Eine Konkurrenz zu EDEKA (zentral gelegen)ist am ehesten angebracht.

    Antworten
  7. Ludwig Macher
    Ludwig Macher says:

    Ein weiterer Bioladen ist wohl zuviel. Es gibt den Perser am Rathaus. Zudem sollte der Markt am Mittwoch Nachmittag am Rathaus gestärkt werden.
    Ein Tante-Emma Dorfladen rentiert sich wohl nicht.
    Ein Discounter ist zwar preiswert. Aber es fehlt wohl bei vielen Waren an der Qualität.
    Eine Konkurrenz zu EDEKA ist wohl am ehesten angebracht.

    Antworten
  8. Administrator
    Administrator says:

    Liebe Kommentatoren,

    alle Kommentare, die zum ersten Mal eingetragen werden, müssen erst freigeschaltet werden. Manchmal dauert das ein paar Stunden, wenn ich gerade nicht online bin. Daher bitte ich um Geduld, jeder Kommentar, der nicht beleidigend oder hetzerisch ist, wird kurz darauf erscheinen. Beim zweiten Mal geht es dann automatisch!

    Liebe Grüße vom
    Administrator

    Antworten
  9. SoSo
    SoSo says:

    Ein weiterer Supermarkt der günstigeren Klasse wäre von Vorteil, da stimme ich #4 Philip zu. Für ebenso relevant erachte ich allerdings einen Drogeriemarkt à la DM, Rossmann oder Müller. Diese Option wurde nicht angeboten.

    Antworten
  10. Christel Muggenthal
    Christel Muggenthal says:

    Beate Schnorfeil und Ulrich haben recht. Tengelmann, Rewe, Edeka und Co ist die Ladenfläche des ehemaligen Tengelmann zu klein. Diese Vollsortimenter planen mit viel größeren Verkaufsflächen. Brauchen wir denn einen Supermarkt in gleicher Größe wie Edeka und mit mehr oder weniger identischem Angebot, der dann nur anders heißt? Und wo soll er hin?
    Ich finde es wichtig, dass der Tengelmann nicht weiter leer steht. Es gibt auch kleine Ketten wie Feneberg aus dem Allgäu. Auch ein Dorfladen wäre eine Option. Ein Lebensmittelladen mit einem anderen, weil vielfältigeren Angebot wäre eine echte Konkurrenz zu Edeka. Die Bewohner des „altengerechten Wohnens“ wären mehr als dankbar, wenn sie wieder eine Einkaufsmöglichkeit in der Nähe hätten. Schließlich sind sie unter anderem auch deshalb dort hingezogen.

    Antworten
    • Webster
      Webster says:

      Und jetzt, Frau Bürgermeister? Wieder ein Jahr vergangen, das Tengelmann Gebäude vergammelt immer mehr, passiert ist aber nichts. Vielleicht müssen wir einsehen, dass jemand hier nur dann einen Laden eröffnen wird, wenn es sich auch rechnet.

      Antworten
  11. carola macher
    carola macher says:

    vielen Dank für die Umfrage! Ich wünsche mir einen Tante Emma Laden im alten Ortsteil Steinebach, den man fußläufig erreichen kann.So wäre zumindest die Grundversorgung für die beiden Ortsteile gesichert. Für den Großeinkauf kann man einmal pro Woche mit dem Auto zum Discounter fahren.
    Carola Macher

    Antworten
  12. Lydia Doeffinger
    Lydia Doeffinger says:

    Ich finde, wir brauchen keinen zweiten Vollsortimenter in Wörthsee. Aber was wirklich fehlt, ist ein Dorfladen mit regionalen Produkten zu erschwinglichen Preisen, evtl.einem kleinen Café dabei. Auch eine Filiale einer guten Metzgerei wäre nicht schlecht. Und dies in einer zentralen Lage wie es z.B.der Tengelmann war.
    Übrigens gibt es dazu eine Arbeitsgruppe die schon ziemlich konkrete Vorstellungen und Pläne dazu hat.

    Antworten
  13. Petra Büdel
    Petra Büdel says:

    Ein geteilter Laden Bäckerei / Metzgerei mit Sitzmöglichkeit zum Kaffeetrinken oder Mittagsimbiss wäre ebenso geeignet. Beispiel Kombination Metzgerei Boneberger / Bäckerei Meier in Großhadern. Dies wäre auch für Besucher des Urban-Dettmar-Haus und Bewohner attraktiv. Auch das Gewerbegebiet Etterschlag hätte eine Möglichkeit für die Versorgung in der Mittagspause. Da Boneberger bis München liefert, wäre die Filiale auf der Versorgungsstrecke.

    Antworten
  14. Markus
    Markus says:

    Vollsortiment incl. Bio: Edeka
    weitere Bio-Sachen: Perser am Rathaus, Polz, Post
    Ultra-Bio: Direktkauf beim Bauern! (z.B. Sanktjohanser in Auing)

    Wer unbedingt Bio will und braucht, hat mehr als genug Auswahl.
    Ein wenig Konkurrenz für Edeka wäre bestimmt nicht schlecht. Und die Mär von den ach so schlechten Discounter (Aldi etc.) Lebensmittel scheint wohl unausrottbar, selbst zahllose Tests (incl. Ökotest), Vergleiche und Dokus das Gegenteil zeigen. Andererseits: Die Mehrheit der Wörthseer bevorzugt ja auch ein paar Kilo abgasverseuchtes Getreide vom autobahnnahen Ziegelstadel-Feld statt jährlichen Millioneneinahmen von Aldi, mit denen die Gemeinde dann notfalls vielleicht sogar selbst einen Laden ihrer Wahl hätte betreiben können….

    Antworten
  15. zonko
    zonko says:

    Definitiv brauchts einen zweiten Laden in zentraler(er) Lage; der Edeka Günl hat keine Konkurrenz und das merkt man (da geht man nur im Notfall rein, wenn man was vergessen hat – allein die Obstabteilung – brrrrrrr); ein schöner Dorfladen evtl. mit Cafee-Ecke wär was; ich denke könnte auch als Beteiligungsmodell funktionieren

    Antworten
  16. Malana
    Malana says:

    Ich bin wohl die Einzige hier die keinen weiteren Laden braucht. Ich denke wir sind hier doch gut versorgt. Wir haben einen Bioladen in der Post, eine Bäckerei einen Obst und Gemüseladen und die 2 Edekas. Was vielleicht speziell für die älteren Menschen gut wäre, wenn es eine fahrende Bäckerei gäbe die an bestimmten Punkten einmal am Tag hält. Das habe ich mal bei einem Frankreichurlaub in einem entlegenen Dorf gesehen und fände das auch für Wörthsee gut.

    Antworten

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.